Marcel Metten

VITA

 

Geboren am 16. November 1974 in Konstanz
Aufgewachsen in Freising bei München
1994 Abitur am Domgymnasium Freising
1994/1995 Zivildienst am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg
1995 Regieassistent bei Gerda Gmelin am Theater im Zimmer in Hamburg


1996-2000
Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste Zürich


2000 – 2005
festes Ensemblemitglied am luzernertheater

Während der Intendanz von Barbara Mundel bzw. ein Jahr bei Peter Carp spielte ich u.a. den Mephisto im Urfaust von Goethe, Sir Oliver Bleichenwang in Was Ihr Wollt von Shakespeare, Karl Rossmann in Amerika nach Kafka, Jakob von Gunten in Jakob von Gunten nach Robert Walser, beides in der Regie von Jarg Pataki, Lysander im Sommernachtstraum von Shakespeare, einen jungen Informatiker in Ausweitung der Kampfzone nach dem Roman von Michel Houellebecq, Starbuck in Moby Dick nach dem Roman von Herman Melville in der Regie von Robert Lehniger, Thorvald Helmer und leitender Angestellter in Was geschah, nachdem Nora ihren Mann verlassen hatte von Elfriede Jelinek.


2005 – 2009
festes Ensemblemitglied am schauspielhannover
und Dreh verschiedener Kurzfilme

Am schauspielhannover spielte ich u.a. Wilhelm Meister in Wilhelm Meister nach dem Roman von Goethe in der Inszenierung von Jarg Pataki, Gregers Werle in der Wildente von Ibsen in der Inszenierung von Barbara Bürk, Michael Kohlhaas nach Kleist inszeniert von Franziska Steiof. Basta in Tintenblut nach dem Roman von Cornelia Funke, Amiens in Wie es Euch gefällt von Shakespeare in der Inszenierung von rgen Gosch, Dr. Einstein in Arsen und Spitzenhäubchen, Hofmarschall von Kalb in Kabale und Liebe von Schiller in der Inzenierung von Nuran David Calis, Acaste in Molières Menschenfeind in der Inzenierung von Wilfried Minks, Peter Squenz im Sommernachtstraum, Kurt Fellner in Indien von Josef Hader und Alfred Dorfer in der Inszenierung von Marlon Metzen und Adraste in Triumph der Illusionen von Corneille, inszeniert von Julia Hölscher.


Außerdem drehte ich mehrere Kurzfilme:

In Soup (2008) spiele ich einen rätselhaften Schützen. 
Regie führte Bianca Thomas, Filmklasse von Prof. Uwe Schrader, Uni Hildesheim.

Als leicht liebesverwirrter Dating-Kandidat Karsten bin ich zu sehen in Reine Übungssache (2008). Regiesseur war Kim Neumann, Hamburg Media School.

Philip Jestädt drehte mit mir als smarter Medienanalytiker das Feature Medienanalyse: Fernsehen (2008).

Und in Honigfalle (2006) spiele ich den latent aggressiven Vollzugsbeamten Carsten Drechsler, Regie führte Kim Neumann.



seit 2010
freischaffend

Zur Zeit bin ich an der Staatsoper Hannover als Der Weltbeste Showmaster (DWS), Komponist BastonelliFotograf Sutorobo und als Erwins bester Freund Geier in Erwin das Naturtalent zu erleben: Ein modernes Märchen und bissige Satire auf den medialen Hype der Starkultur zugleich – ein fetziges und freches, von Jazz, Pop, Musical und Avantgarde inspiriertes Musiktheater. Komponiert wurde es vom Posaunisten und Musikinnovator Mike Svoboda, dessen Musik von so unterschiedlichen Komponisten wie Karlheinz Stockhausen, Peter Eötvös und Helmut Lachenmann bis hin zu Frank Zappa geprägt wurde.

 

Weitere Arbeiten mit Musikern und als Sprecher 2002 – heute:

Als Spieler und Sprecher arbeite ich gern und immer wieder mit Musikern zusammen: so spielte ich den Hund Henry in der Oper Bählamms Fest von Olga Neuwirth (Musik) und Elfriede Jelinek (Libretto), Regie: Kazuko WatanabeLucerne Festival 2002
Mit dem jungen schweizer Komponisten Luigi Laveglia und der Dramaturgin Viola Hasselberg entwickelte ich das Stück Encantadas (nach der gleichnamigen Reisebeschreibung der Galapagos-Inseln von Herman Melville) für einen Schauspieler und Quartett – 2003 uraufgeführt am luzernertheater.
Ich war Sprecher im Requiem für einen jungen Dichter von Bernd Alois Zimmermann, aufgeführt vom Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, Leitung: Ingo Metzmacher Lucerne Festival 2003
Seit 2007 Zusammenarbeit mit dem Pelikan-Trio, u.a. spiele und spreche ich hier Teufel, Soldat und Erzähler in Stravinskys Geschichte vom Soldaten.
Aufnahmen für Niemandsland, ein Stadtrundgang mit Fremden Führern, entwickelt vom holländischen Künstler Dries Verhoeven, FESTIVAL THEATERFORMEN, Hannover 2009.