Marcel Metten

Regelmäßige Auftritte mit dem Pelikan Trio

Das Pelikan-Trio - Angelo Bard (Violine), Sayaka Schmuck (Klarinette) und Gesa Lücker (Klavier) - wurde in den Studienjahren in Hannover gegründet und tritt sowohl mit rein konzertanten Programmen als auch zusammen mit mir auf. Durch kreative und ungewöhnliche Programme (z.B.  „Die Geschichte vom Soldaten“ von Stravinsky) und leidenschaftliches Musizieren, gepaart mit feinsinnigem Ensemblespiel ist das Pelikan-Trio dabei, vom Geheimtipp zum Publikumsmagneten zu avancieren.  

Angelo Bard, geb.1980, studierte an der Musikhochschule Lübeck in der Klasse von Prof. Maria Egelhof und bei Prof. Ulf Schneider an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Seit Oktober 2007 studiert er im Fach Konzertexamen an der Hochschule für Musik Detmold in der Klasse von Prof. Elisabeth Kufferath. Angelo Bard ist mehrfacher Preisträger des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert und des Südwestdeutschen Kammermusikwettbewerbs Karel-Kunc. Neben dem Förderpreis 2000 der Werner-Stober-Stiftung Karlsruhe wurde er 2002 mit einem Förderpreis der DaPonte-Stiftung Darmstadt ausgezeichnet. 2002 bis 2003 war Angelo Bard Mitglied und stellv. Konzertmeister im European Union Youth Orchestra (EUYO), 2004 wurde er in das Gustav-Mahler-Jugendorchester (GMJO) aufgenommen. Seit 2007 er Mitglied des Essener Philharmoniker, außerdem spielt er seit 2005 regelmäßig im Mahler Chamber Orchestra (MCO) unter Claudio Abbado und Daniel Harding.  

Sayaka Schmuck, geb. 1980, studierte an den Musikhochschulen Weimar bei Prof. Martin Spangenberg und Hannover bei Prof. Johannes Peitz und befindet sich derzeitig im Aufbaustudium an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin bei Prof. Wenzel Fuchs. Sie ist Preisträgerin verschiedenster Wettbewerbe; u.a. gewann sie 1998 den „Concursul International de Muzica Jeunesses Musicales“ in Bukarest, erhielt im selben Jahr einen Preis bei den Internationalen Stockhausen-Meisterkursen und im Jahr 2000 den „Hans-Sikorski-Gedächtnispreis“ der „Deutschen Stiftung Musikleben“ für die Interpretation zeitgenössischer Musik. In den Jahren 2002-2004 war sie Akademistin im Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, spielte danach in der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford, in der Spielzeit 2005/06 als Solo-Klarinettistin im Cairo Symphony Orchestra und in der vergangenen Spielzeit im Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Zur Zeit ist sie Solo-Klarinettistin im Sinfonieorchester Wuppertal und spielt/e Aushilfe in verschiedenen Orchestern, wie Münchner Philharmoniker, Deutsches Sinfonie-Orchester Berlin, Bamberger Symphoniker, NDR Radiophilharmonie Hannover u.v.m.

Gesa Lücker gab bereits im Alter von 9 Jahren ihr erstes öffentliches Konzert. Bis heute konzertierte sie als Solistin mit verschiedenen Orchestern und gab Rezitale weltweit in Sälen wie dem großen Sendesaal des NDR Hannover, der Yamaha Hall und der Weill Recital Hall at Carnegie Hall in New York City. Zu Ihren Kammermusikpartnern zählen Solisten des Amsterdamer Concertgebouworkest und des Northern Chamber Orchestra. Außerdem arbeitete sie u. a. mit Persönlichkeiten wie Arie Vardi, Fabio Bidini, Jerome Rose, Earl Wild und Lazar Berman. Sie lehrt als Dozentin an der Hochschule f. Musik u. Theater Hannover (Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter), gab Meisterkurse in Deutschland und Bosnien Herzegowina und wurde kürzlich auch als Jurymitglied in einen internationalen Klavierwettbewerb berufen.  

Marcel Metten war nach seiner Ausbildung an der Hochschule der Künste in Zürich fünf Jahre festes Esemblemitglied des luzernertheaters und wechselte dann ans Staatstheater Hannover, wo auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Pelikan Trio begann. Seit 2009 lebt er als freischaffender Schauspieler in München. Neben seiner Arbeit am Theater hat er immer wieder auch Projekte mit Musikern realisiert. U.a. war er Sprecher im Requiem für einen jungen Dichter von Bernd Alois Zimmermann, aufgeführt vom Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, Leitung: Ingo Metzmacher – Lucerne Festival 2003, spielte den Hund Henry in Olga Neuwirths Oper Bählamms Fest, Regie: Kazuko Watanabe – Lucerne Festival 2002 und entwickelte mit dem jungen schweizer Komponisten Luigi Laveglia das Stück Encantadas (nach der gleichnamigen Reisebeschreibung der Galapagos-Inseln von Herman Melville) für einen Schauspieler und Quartett – 2003 uraufgeführt am luzernertheater. Seit Dezember 2009 ist er an der Staatsoper Hannover in Erwin das Naturtalent (“modernes Märchen und bissige Satire auf den medialen Hype der Starkultur zugleich – ein fetziges und freches, von Jazz, Pop, Musical und Avantgarde inspiriertes Musiktheater”) zu erleben, komponiert vom Posaunisten und Musikinnovator Mike Svoboda, dessen Musik von so unterschiedlichen Komponisten wie Karlheinz Stockhausen, Peter Eötvös und Helmut Lachenmann bis hin zu Frank Zappa geprägt wurde.